Speicherung der erneuerbaren Energien

Das große Problem der erneuerbaren Energien, hier im besonderen Wind und Solar, besteht in der Unregelmäßigkeit und Speicherbarkeit.

Nun habe ich ein Dokument von Benjamin Jargstorf auf den NachDenkSeiten gefunden, das unter anderem die Speicherbarkeit der erneuerbaren Energien mit Hilfe des Power-To-Gas-Konzepts beschreibt. Er bezieht dabei unser bereits vorhandenes bundesweite Erdgas-Verbundnetz als Speichermedium in das Konzept ein. Dieses Gasverbundnetz hat mit seinen unterirdischen Gasspeichern eine derzeitge Speicherkapazität von 217 TWh, mit der das Netz 2000 h oder 83 Tage lang versorgt werden kann.

Hier stellt sich die Frage warum dieses Konzept nicht verfolgt wird. Technisch ist das Konzept mittel- bis kurzfristig realisierbar. Der einzige Grund ist der politische Wille die entsprechenden Weichenstellungen vorzunehmen. Dazu zitiere ich aus dem Dokument von  Benjamin Jargstorf:

„Das Einzige was man zur Durchsetzung dieses vielversprechenden Speicheransatzes braucht sind entsprechende politische Entscheidungen mit der Festlegung einer „Gaseinspeisevergütung“ – dann haben 2 Wochen mit wenig Sonnen- und Windenergie ein für allemal ihre Schrecken verloren. Dabei wäre deutlich geworden, dass letztlich nicht die „unsichtbare Hand“ des angeblich so freien Marktes die beste Lösung für uns Menschen hervorbringt, sondern vielmehr die „sichtbare Faust“ von Regierungsentscheidungen.

Meine These: Power-to-Gas ist deshalb noch nicht als offizielle Speicherlösung für die Zukunft etabliert, weil die Industrie hofft, durch ein noch zu installierendes Wasserstoffnetz und/oder über im ganzen Land verteilte Batteriestationen viel mehr zu verdienen als am Power-to-Gas Ansatz.“

Das ganze lesenswerte Dokument finden Sie hier .